DeepCool CK560 White – Test/Review

    Einbau der Hardware:

    Für unseren Test haben wir nachfolgende Hardware im Gehäuse verbaut:

    Mainboard: MSI Z590 MEG ACE
    CPU: Intel Core i7-11700K
    CPU-Kühler (AiO): Alpenföhn Gletscherwasser 240 mm White
    RAM: Teamgroup T-FORCE XTREEM ARGB WHITE DDR4 2*16 GB @3.600 MHz
    GPU: Gigabyte RTX 2060 Gaming OC
    PSU: Corsair RM750x 2018 mit CableMod PRO ModMesh Cable Extensions
    m.2-SSD: Silicon Power P34A60 1 TB, Teamgroup T-FORCE ZERO Z330 1 TB (Test)
    OS: Windows 11
    Sonstiges: 2,5″ Samsung SSD, 3,5″ WD Green HDD

    Kabelmanagement

    Unsere Testhardware ließ sich ohne Probleme im DeepCool CK560 White verbauen. Das von uns verbaute Netzteil hat eine Länge von 160 mm, so wurde es zwischen Laufwerk-Käfig und Netzteil schon recht eng, sodass man die Kabel möglichst vor dem Verschrauben des Netzteils anstecken sollte. Sofern man aber keinen Radiator in der Front verbaut, kann man den Laufwerk-Käfig nach vorne schieben. So bekommt man zwischen Netzteil und Laufwerkkäfig etwas mehr Platz und kann hier gut einen Teil der Kabel unterbringen. Da wir für unseren Test auch ein Extension-Kit von CableMod verbaut haben, kam uns dieser zusätzliche Platz sehr gelegen.

    Die Kabelführung zum Mainboard war insgesamt sehr angenehm zu realisieren, da wirklich viele Durchführungsöffnungen vorhanden sind. Auch die Gummidurchführungen seitlich des Mainboards haben eine angenehme Größe und die Gummilippen halten die Öffnung gut verschlossen. Die Öffnungen an der Unterseite des Mainboards bieten ebenfalls eine gute Größe, sodass hier auch problemlos 8-Pin-PCIe-Kabel durchpassen. Lediglich im Bereich des Netzteils wird es nach Montage des Netzteils etwas eng, hier lassen sich nur Kabel mit schlanken Steckern durchführen. Möchte man am Gehäusedeckel Lüfter oder eine AiO montieren sollte man Kabel durch die oberen Durchführungen möglichst vorher verlegen, da diese Öffnungen sonst kaum zugänglich sind. Insbesondere die EPS-Kabel lassen sich sonst nur schwer anschließen.

    Die Kabel des IO-Panels haben eine gute Länge und lassen sich so recht ordentlich und verdeckt verlegen. Leider sind keine Klettkabelbinder für den Hauptkabelstrang vorhanden, aber die Befestigungslaschen für Kabelbinder sind auch sehr hilfreich.

    Laufwerke

    Die Montage der 2,5″-Laufwerke am Mainboardtray ist sehr einfach. Hier muss man lediglich viel Bolzen in die Unterseite des Laufwerks schrauben, dann kann man diese in vormontierte Gummi-Elemente an den Montagepositionen einstecken.

    Beim vorderen Laufwerkskäfig kann man die Montageschlitten einfach herausziehen. Anschließend kann man das 2,5″- oder 3,5″-Laufwerk einsetzen und den Schlitten wieder in das Gehäuse stecken. Die Montage einer 3,5″-HDD erfordert hier sogar keine Schrauben, da kleine Haltenasen integriert sind, die in die Verschraubungspunkte der HDD passen. Einmal eingesetzt sitzt die HDD stramm im Montageschlitten Ein 2,5″-Laufwerk kann über Bohrungen an der Unterseite des Schlittens montiert werden.

    CPU-Kühler

    Für Luftkühler steht dank einer maximalen Höhe von 175 mm sehr viel Einbauraum zur Verfügung, sodass hier fast alle gängigen Modelle Platz finden. Das Spitzenmodell von Noctua, der NH-D15 hat beispielsweise eine Einbauhöhe von 165 mm. Selbst hier blieben also noch 10 mm Platz.

    Eine Montage der 280-mm-Version der Alpenföhn Gletscherwasser war in unserer Testkonfiguration leider nicht möglich, denn der Radiator kollidierte hier mit den oberen Stromanschlüssen des Mainboards, ein Problem, das sicherlich mit vielen Boards bestehen wird. Zwischen RAM und AiO hätte es hier keine Platzprobleme gegeben. Der Einbau der 240 mm messenden Alpenföhn Gletscherwasser stellte dann jedoch kein Problem dar. Aber auch hier sollte man möglichst die Kabel in die Durchführungen einführen, noch bevor man den Radiator verschraubt. Darüber hinaus sollte man vor allem die EPS-Kabel im Vorfeld am Mainboard angeschlossen haben.

    Erfahrungen im Betrieb:

    Dank der vielen Öffnungen in der Front bietet das Gehäuse einen sehr guten Luftstrom. Die ab Werk montierten Lüfter sind bei voller Leistung zwar deutlich hörbar, aber noch durchaus in einem angenehmen Rahmen. Im Test haben wir die Drehzahl auf knapp 650 RPM reduziert, dann sind die Lüfter nur noch minimalst hörbar, bieten aber immer noch einen guten Luftstrom durch das Gehäuse. Besonders die ARGB-Beleuchtung der Front-Lüfter kommt durch die Fadenkreuzöffnungen in der Frontabdeckung sehr gut zur Wirkung.

    Das IO-Panel ist gut positioniert, besonders der große Abstand zwischen dem Power- und LED-Button ist vorteilhaft, um hier immer den richtigen Button zu drücken. Der USB-C Anschluss wird mit dem USB-3.2-Gen-2-Header des Mainboards verbunden, die USB-A-Anschlüsse mit dem USB-3.2-Gen-1-Header. Die Beleuchtung der HDD-LED ist leider etwas sehr hell, sodass diese als Lichtpunkt an der Raumdecke zu sehen ist. Auch ins Innere des Gehäuses ist diese nicht abgedeckt, sodass bei wenig Beleuchtung im Inneren des Gehäuses auch hier ein Lichtschein zu sehen ist.

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    Alexander Schaaf
    Seit der Jugend bin ich von PC-Hardware begeistert und habe Systeme in den verschiedensten Hardware-Generationen gebaut. Mit der Zeit kamen dann auch Videokonsolen dazu. Ich bin hier eigentlich in allen Bereich aktiv. Mit einem Schwerpunkt auf Hardware.