Anycubic Photon Mono 2 – Test/Review

    Der 3D-Drucker-Markt für Hobbyanwender wird von zwei Technologien beherrscht, den FDM- und (M)SLA-Druckern. Letztere eignen sich besonders, wenn man detaillierte Objekte, wie Figuren, drucken möchte. Anycubic bietet hier schon seit vielen Jahren Geräte an, mit dem Anycubic Photon Mono 2 ist ein neues Einsteigermodell erschienen, dass mit einer 4K+ Auflösung aufwarten kann.

    Vielen Dank an Anycubic für die Bereitstellung des Druckers und Resins.

    Auf unserem YouTube-Kanal findet ihr auch ein Video zu diesem Drucker. Hier gehen wir auf die Bedienung und die Features ein und zeigen auch ein paar Probedrucke.

    Technische Daten:

    Das monochrome Display hat eine Diagonale von 6,6″ und eine 4K+ Auflösung von 4096×2560 Pixeln. Geschützt wird das Display von einer überdimensionierten, kratzfesten Schutzfolie mit einer Lichtdurchlässigkeit von 95 %. Als Lichtquelle kommt die neue LighTurbo-Matrix zum Einsatz, eine sehr stabile und gleichmäßige, parallele Lichtquelle. Die Bauplatte verfügt über eine lasergravierte Oberfläche. So erhält sich eine hervorragende Ebenheit und verbesserte Modellhaftung.

    LCD-Auflösung: 4096×2560 Pixel (4K+)
    LCD-Größe: 6,6″ monochrome
    Genauigkeit der Z-Achse: 10 μm
    Bauvolumen (HWT): 165 x 143 x 89 mm (2,09 l)
    Druckgeschwindigkeit: ≤ 50 mm/h
    Lichtquelle: parallele Matrix-Upgrade-Lichtquelle
    Bauplatte: lasergravierte Bauplatte
    LCD Bildschirm-Schutzfolie: überdimensioniert, auswechselbar
    Nivellierung: manuelle 4-Punkt-Nivellierung
    Bedienfeld: 2,8″ TFT-Touch
    Netzteil: 48 W
    Abmessungen (HWT): 390 x 229 x 235 mm
    Masse: 4 kg

    Über Anycubic:

    Seit der Gründung im Jahre 2015 arbeitet Anycubic daran, den 3D-Druck allen zugänglich und für alle erschwinglich zu machen. Passend dazu lautet Anycubics Wahlspruch „For Freedom to Make“. Anycubic ist mittlerweile in mehr als 200 Ländern und Regionen vertreten. Innerhalb der letzten Jahre wurden so über 20 beliebte Produkte mit mehr als drei Millionen verkauften Einheiten veröffentlicht. Die wichtigsten Produkte sind 3D-Drucker im Bereich des FDM- und SLA-Drucks.

    Stereolithografie:

    In der Regel nutzten SLA-3D-Drucker einen mittels Spiegeln ansteuerbaren Laser, der so punktweise eine Schicht des Objektes nach der anderen aushärtet. Das Druckobjekt hängt dabei kopfüber an einer Bauplatte und wird nach und nach angehoben. Damit sich das Resinharz gleichmäßig in der Wanne verteilen kann, wird das Objekt nach jeder Schicht angehoben, teilweise kommen auch Schieber zum Einsatz.

    Beim DLP-SLA-Druck werden die Schichten des Objektes direkt in einem Durchgang belichtet. Bei der DLP-Technologie wird eine Matrixanordnung von Mikrospiegeln genutzt, die jeweils einem Bildpunkt entsprechen. Um das Bild zu erzeugen, reflektieren die Spiegel das Licht der Lichtquelle. Die einzelnen Helligkeitsstufen entstehen dadurch, dass die Spiegel unterschiedlich angesteuert und so unterschiedliche Lichtmengen reflektieren. Ein solcher Drucker ist im Vergleich zum laserbasierten SLA-Druck günstiger und der Druckvorgang schneller.

    Der Anycubic Photon Mono 2 ist ein MSLA-3D-Drucker (Stereolithografie mit Display). Diese preisgünstige Version eines Stereolithografie-Druckers arbeitet mit einem Durchlichtdisplay und einer UV-Lichtquelle. So werden die einzelnen Schichten des Objekts immer in einem Durchgang belichtet. Durch den so deutlich simpleren Aufbau können Geräte für deutlich unter 1000 € angeboten werden. Gedruckt wird aber auch hier kopfüber. Auf dem Display befindet sich eine Wanne mit Resin und die Druckplatte wird mit jeder Schicht ein Stück weiter angehoben. Zum Schutz vor der schädlichen UV-Strahlung verfügt der Drucker über eine abnehmbare Abdeckung.

    Verpackung und Lieferumfang:

    Geliefert wird der Anycubic Photon Mono 2 in einem unscheinbaren Karton. Im Inneren wird der zerlegte 3D-Drucker durch passgenau zugeschnittene Schaumstoffelemente geschützt. Die einzelnen Komponenten sind dabei geschickt ineinander verschachtelt untergebracht.

    Der Lieferumfang besteht aus dem Drucker an sich, der Bauplattform, der Resinwanne, dem Netzteil, einem USB-Stick, Werkzeugen, einer Schutzfolie, einer OP-Maske, Schutzhandschuhen und einfachen Resinfiltern.

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    Seit der Jugend bin ich von PC-Hardware begeistert und habe Systeme in den verschiedensten Hardware-Generationen gebaut. Mit der Zeit kamen dann auch Videokonsolen dazu. Ich bin hier eigentlich in allen Bereich aktiv. Mit einem Schwerpunkt auf Hardware.