Computerspielemuseum – Videospielgeschichte in Berlin

Am Montag, den 10.10.2015, war ich in Berlin und bei dieser Gelegenheit habe ich gleich mal einen Abstecher ins Berliner Computerspielemuseum gemacht.

Schon am Eingang kann man einen Blick in das Museum und auf einige Figuren wie Link oder Jak’n‘ Daxter werfen.

Das Computerspielemuseum zeigt die Geschichte und Kultur der Videospiele in seiner Perfektion. In einem gestreckten Raum ist in der Mitte und an den Wänden Allerlei aufgebaut. Schon am Anfang der Ausstellung sieht man die Konsolen unserer und vergangener Generationen. Hier ist vom Atari über den C64 bis zur PS3 einfach alles dabei.

In der Mitte des Raumes sind mehrere Würfel und Monitore aufgebaut, die Spiele aus der Vergangenheit und deren Geschichte zeigen. Unter anderem kann man sich einige Interviews von damaligen und heutigen Spieleentwicklern per Kopfhörer, die vorhanden sind, anhören und anschauen . Die Würfel sind der Kern des Museums, da man mit ihnen durch die Zeit geht und die Entwicklungsprozesse über die Jahre mitverfolgt. Sei es mit einfachsten Mitteln wie bei Pong, bis zum heutigen Motion-Capture oder Virtual-Reality.

Was das Computerspielemuseum auszeichnet und besonders macht, ist die Vielfalt und die seltenen Stücke an Spieleautomaten. Es gibt auch eine Minispielehalle im Museum selbst, die dank ihrer Kulisse richtig authentisch wirkt und einen in die 80/90er zurück wirft. Eines kann man an der Stelle erwähnen, hier hat man viel zum Ausprobieren und Spielen!

Computerspielemuseum (3)
Als einer der weltbesten Mario Kart Fahrer konnte ich es mir nicht verkneifen… ^^

Kennt ihr die PainStation? Dieses Pong-Modell spricht sich rasend herum bei den Besuchern. Es ist eine Schmerzmaschine, die einen bestraft, wenn man bei Pong versagt. Gespielt wird dabei zu zweit gegeneinander. Man legt seine linke Hand auf die Schmerzfläche und fängt an. Macht der Gegner einen Punkt, wird die Handfläche langsam heiß, gefolgt von Stromschlägen und Peitschenhieben auf den Handrücken.

Eine Wand im Museum zeigt die erfolgreichsten Spiele aller Zeiten. Mithilfe eines Beamers wird ein Fadenkreuz auf die Spiele projiziert. Das Spiel, auf das man mit dem Joystick zielt, wird auf einem Monitor übertragen mit dazugehöriger Bio.

Als Letztes gibt es noch die nachgestellten Kinderzimmer der 80/90er und der heutigen Zeit. Im Zimmer der 90er hängt zum Beispiel ein Poster der Mayday Veranstaltung ’94, es steht ein CD-Ständer an der Wand und auf einem Röhrenfernseher wird Crash Bandicoot gezockt.

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Das Museum bei Nacht.

Fazit

In meinem Fazit gibt es keinerlei Abstriche. Für jeden, der sich für diese Kultur interessiert oder selbst von klein auf mit Videospielen aufgewachsen ist, ist das Computerspielemuseum genau das Richtige. Die größte Ansammlung von Videospielen und Informationen kann ich an der Stelle nur empfehlen. Der Empfang ist sehr freundlich und die Mitarbeiter sind allzeit bereit mit euch an der PainStation zu zocken. Hier könnt ihr lange verweilen und bekommt für 8 Euro richtig was geboten. Täglich könnt ihr zwischen 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr das Museum besuchen.

Seit 2014 schreibe ich für das tollste Online Magazin in Deutschland. Ich kümmere mich um alles an News von den Microsoft Studios, einigen Releases und Buchkritiken zu Comics sowie Mangas.